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Wieso entsteht eine Karies?

Man putzt und putzt und putzt und dennoch findet der Zahnarzt eine Karies. Wie kann denn das sein?

Gründliches reinigen der Zähne lernt man schon als kleines Kind. Dennoch ist eine Karies an Zähnen gar nicht so selten. Wieso eigentlich?

Eine Karies ist im Grunde zunächst ein Säureangriff. Diese Säuren werden gebildet wenn man Zucker, vornehmlich Glukose- und Fruktosehaltige Nahrung ißt. Diese Zucker werden durch Bakterien, die in der Mundhöhle beim Menschen leben, Verstoffwechselt. Endprodukt ist eine Säure, die die Zähne entkalkt. Je mehr Zucker man am Tag ißt, um so mehr Säure wird produziert und um so länger ist die Entkalkungszeit. Die Folge davon sind Löcher in den Zähnen.

Viele Patienten haben eine sehr gute Mundhygiene und bekommen trotz dieser Löcher in den Zähnen, vornehmlich zwischen den Zähnen.

Diese so genannten Kariesprädelektionsstellen sind Bereiche welche nicht durch das Putzen mit der Zahnbürste erfasst werden. Hier bedarf es besonderer Hilfsmittel, wie z.B. Zahnseide oder Interdentalbürstchen. Kinder und Jugendliche, welche eine feste Zahnspange haben können aufgrund dieser nicht ausreichen die Zähne mit einer normalen Zahnbürste putzen. Auch hier kommen Interdentalbürsten oder Einbüschelbürsten als Reinigungshilfsmittel zum Einsatz.

Zusätzlich sollten die Patienten regelmässig zur professionellen Zahnreinigung bzw. zur Dentalhygiene gehen.

Dadurch ist der Zahnarzt und die Prophylaxehelferin in der Lage die Zähne über einen langen Zeitraum gesund zu erhalten.

Zu dieser Behandlung sollten ausnahmslos alle Patienten gehen, denn es ist eine vorsorgende Massnahme , mit der man in der Lage ist die Zähne so lange, möglichst Lebenslang zu erhalten.

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